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Bei einem Basalzellkarzinom handelt es sich um einen Art des weissen Hautkrebses. Der Hautkrebs wird auch als Basaliom oder Basalzellkrebs bezeichnet und entsteht zu 70 bis 80 Prozent im Kopf- und Halsbereich. Betroffen sind häufig die Bereiche Nase, Lippen oder Stirn. Das Durchschnittsalter für die Erkrankung beträgt 60 Jahre. In der Schweiz bildet der Basalzellkrebs die häufigste Hautkrebsart.
Im Grunde kann die Haut des ganzen Körpers vom weissen Hautkrebs betroffen sein. Häufig sind jedoch die Hautpartien betroffen, die am ehesten der Sonne ausgesetzt sind. Das betrifft also insbesondere das Gesicht, aber auch den Nackenbereich, wenig oder unbehaarte Kopfhaut, Hände und in seltenen Fällen die Beine oder den Oberkörper. Im Gesicht treten die Karzinome oftmals an der Nase oder im Stirnbereich und an den Lippen auf.
Ein Basalzellkarzinom hat keine Vorstufe. Daher handelt es sich immer um Krebs, wenn Basaliome auftreten. Die typischen Hautveränderungen sind äusserlich erkennbar, jedoch werden sie zunächst oft missinterpretiert. Du solltest zum Arzt gehen, wenn sich Knötchen oder Krusten bilden, die mit der Zeit nicht wieder verheilen. Auch, wenn du auf deiner Haut grösser werdende Flecken bemerkst, kann eine genauere Untersuchung durch einen Hautarzt nicht schaden.
Basalzellkarzinome können unterschiedliche Merkmale aufweisen und sind daher für einen Laien nicht unbedingt eindeutig als solche zu erkennen. Meist sind die Tumore rötlich bis gelb und mit einem perlschnurartigen Rand versehen. An der Oberfläche der Tumoren schimmern kleine Blutgefässe durch. Folgende Symptome kommen bei Basalzellkarzinomen darüber hinaus typischerweise vor:
Kommt es nicht zu einer rechtzeitigen Behandlung, breiten sich die Tumore räumlich weiter aus und bilden grössere Geschwüre, die nässen und auch mit weiteren Symptomen wie Schmerzen verbunden sind. Basalzellkarzinome streuen im Gegensatz zu anderen Krebsarten jedoch nicht als Metastasen in andere Organe und bilden auch keine Tochtergeschwulste.
Ein Basalzellkarzinom entwickelt sich an Hautstellen, die zu sehr der UV-Strahlung ausgesetzt wurden. Sowohl ein intensives und dauerhaftes Sonnenbanden als auch ein zu häufiger Solariumsbesuch begünstigt daher die Bildung von weissem Hautkrebs. Helle Hauttypen und Menschen, die viel Zeit im Freien verbringen, gelten demzufolge zu den Risikopatienten. Damit du keinen Hautkrebs bekommst, solltest du darauf achten, dich vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, und auf Solariumsbesuche verzichten. Ab einem Alter von 35 Jahren wird zur Vorsorge ausserdem empfohlen, sich alle zwei Jahre auf Tumore der Haut untersuchen zu lassen.
Zunächst entnimmt der Arzt eine Gewebeprobe der mutmasslichen Basaliome und untersucht sie mikroskopisch. Dermatologen können Basaliome vereinzelnd auch mit blossem Auge oder via einer speziellen Lupe erkennen. Handelt es sich tatsächlich um Basaliome, gilt es nun, den gesamten Tumor zu entfernen. Dies kann einerseits über eine Operation und andererseits über Bestrahlung erfolgen. Die Laserchirurgie und die Curettage-Therapie sind weitere mögliche Alternativen zur Operation. Die nicht-operativen Behandlungsmethoden haben jedoch den Nachteil, dass nicht sicher gegangen werden kann, dass auch wirklich alle Krebszellen zerstört wurden. Aus diesem Grund kommt es hier häufiger zu späteren Rückfällen. Eine Operation ist daher das am häufigsten angewandte und sicherste Verfahren zur Behandlung von Hautkrebs im Gesicht. Der Eingriff erfolgt meist ambulant und unter örtlicher Betäubung. Ist der Krebs bereits weit fortgeschritten, wird oftmals zusätzlich zur Behandlung Vismodegib verabreicht. Dieses Medikament unterstützt die Bekämpfung der inneren Karzinome. Das Arzneimittel geht dabei jedoch sehr aggressiv vor und ist daher mit vielen Nebenwirkungen verbunden. So wirkt Vismodegib beispielsweise fruchtschädigend und darf nicht bei Frauen im gebärfähigen Alter eingesetzt werden.
Die Heilungschancen beim Basalzellkrebs liegen bei fast 95 Prozent. Je früher der Krebs entdeckt wird, desto besser sind ausserdem die Chancen auf eine vollständige Wiedererlangung der Gesundheit. Da sich ein Basaliom verhältnismässig langsam entwickelt, ist eine Früherkennung meist problemlos möglich. Trotz der guten Prognose ist es wichtig, dass die geheilten Patienten regelmässig zur Nachuntersuchung gehen. Nach einer erfolgreichen Therapie solltest du auch umso mehr darauf achten, die Ursachen für den Hautkrebs möglichst gering zu halten, also auf langes Sonnenbaden zu verzichten. Ein unbehandeltes Basalzellkarzinom entwickelt sich jedoch unkontrolliert und zerstört nach und nach die Knochen und das Knorpelgewebe beim befallenen Menschen. Neben Entstellungen im Gesicht und dem Verlust von dessen Sinnesorganen kann ein unbehandeltes Karzinom daher auch lebensbedrohliche Folgen haben.
Rhagaden – so der Fachausdruck für bis in die Lederhaut reichende Einrisse der Haut – sind lästig und zuweilen sehr schmerzhaft. Vor allem in den Mundwinkeln bringen sie mehr oder minder gravierende Beschwerden im Alltag mit sich. So werden das Lachen, Sprechen und Essen schmerzhaft und die Lebensqualität leidet. An anderen Körperstellen, etwa an den Füssen, können Rhagaden auch zu schmerzhaften Wunden werden, da Krankheitserreger leicht eindringen können und die entsprechenden Hautstellen stark belastet sind. Rhagaden können aus einer ganzen Reihe von Gründen auftreten, lassen sich aber zumeist schnell und mit einfachen Mitteln behandeln.
Die Bezeichnung Dyshidrose geht auf die griechischen Wörter „Dys“ (schlecht) und „Hidros“ (Schweiss) zurück. Früher vermutete man, dass diese Hauterkrankung, die besonders häufig im Sommer und in warmen Klimaregionen auftritt, durch eine Fehlfunktion der Schweissdrüsen hervorgerufen wird. Diese Annahme ist mittlerweile widerlegt. Was eine Dyshidrose wirklich ist, woher sie kommt und wie du dagegen vorgehst, erfährst du im folgenden Text.
Sie treten häufig völlig unerwartet auf: Auf der Haut zeigen sich plötzlich viele rote Flecken, die teilweise sogar noch unangenehm jucken. Meist kannst du dir gar nicht erklären, woher sie auf einmal kommen. Für Hautausschlag gibt es viele mögliche Ursachen – die meisten sind harmlos, aber nicht alle. Mit welchen Symptomen sich der Hautausschlag zeigt und welche Krankheiten, Allergien und weitere Auslöser sich hinter dem Hautausschlag verbergen können, erklärt dir unser Ratgeber. Erfahre zudem, wann du mit den roten Flecken zum Arzt gehen solltest und wie der Hautausschlag behandelt wird.
Du hast viele Muttermale am Körper, bist ein heller Hauttyp oder in deiner Familie gibt es bereits einen Fall von Hautkrebs? Dann gehörst du zu den Risikopatienten und solltest entsprechende Vorsorgemassnahmen treffen. Welche Hautkrebsarten aber gibt es? Mediziner unterscheiden zwischen dem Schwarzen Hautkrebs, der als besonders aggressiv gilt, und dem Weissen Hautkrebs. Weisser Hautkrebs kommt deutlich häufiger vor und hat eine insgesamt bessere Prognose als Schwarzer Hautkrebs. Eine Früherkennung ist bei beiden Krebsarten enorm wichtig. Beide Formen erzeugen im Frühstadium keine Schmerzen und sind daher besonders tückisch.
Einen schmerzhaften Hautausschlag sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn es könnte sich dabei um eine Gürtelrose handeln. Diese durch das Varizella-Zoster-Virus verursachte Erkrankung verläuft in vielen Fällen harmlos. Allerdings hat sie auch das Potenzial, bleibende Nervenschäden zu hinterlassen. Hier erfährst du, wie du eine Gürtelrose rechtzeitig erkennst, wodurch sie ausgelöst wird und wie die Behandlung erfolgt.
Der Körper des Menschen ist alles andere als steril und so tummeln sich eine Unmenge an Bakterien, Pilze und Einzeller auf deiner Haut. Diese natürliche Keimbesiedelung hat eine nützliche Aufgabe: Sie schützt dich vor krankmachenden Mikroorganismen. Zahlreiche Hefepilze der Gattung Candida siedeln häufig komplett unbemerkt auf deiner Haut und machen dabei gar keine Schwierigkeiten. Vermehren sich die Candida-Pilze aber unkontrolliert, beginnen die Gesundheitsprobleme und es wird äusserst unangenehm. Beispiele sind der lästige Fusspilz und Entzündungen der Haut im Genitalbereich. Im schlimmsten Fall können die eigentlich harmlosen Pilze sogar lebensgefährliche Erkrankungen auslösen. Wir beantworten hier die wichtigsten Fragen zum Thema.